Kohlenhydrate

In Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis und vor allem Süßigkeiten stecken Kohlenhydrate, die sehr schnell vom Körper verbrannt werden. Die Fettschichten an den berühmten Stellen Bauch, Beine und Po werden dagegen sehr langsam abgebaut. Um zu erreichen, dass der Körper sich genau diesen Schwimmröllchen zuwendet, müssen Sie die oben genannte Kohlenhydratezufuhr verringern beziehungsweise diese bewusst zu sich nehmen.

Kohlenhydrate gehören zu der Gruppe der Saccharide, ebenso wie der Zucker. Durch die schnelle Verbrennung der Kohlenhydrate hält das Sättigungsgefühl nicht lange an und Sie bekommen schneller wieder Hunger. Sie sollten jedoch nicht komplett auf Kohlenhydrate verzichten, da sie wichtige Energielieferanten darstellen und man nicht alle Kohlenhydrate über einen Kamm scheren kann, da es sowohl gute als auch schlechte gibt.

Zu der ersten Gruppe gehören Vollkornprodukte aller Art (Brot, Nudeln, ungezuckertes Müsli und natürlich Reis). Diese Kohlenhydrate sind langkettig, das bedeutet der Körper braucht länger, um sie abzubauen und Sie sind länger satt. Trotzdem sollten Sie diese Kohlenhydrate natürlich nur in Maßen zu sich nehmen, da der Körper sonst nur diese verbrennt und nicht die fürs Abnehmen so wichtigen Fetteinlagerungen.

Sehr gute Kohlenhydrate stecken in Hülsenfrüchten wie Bohnen, Erbsen, Linsen. Diese liefern zusätzlich noch Eiweiß und enthalten im Vergleich zu Vollkornprodukten weniger Kohlenhydrate. Sehr gute Kohlenhydrate finden sich aber auch in Gemüse ebenso wie in Obst wieder. Letzteres besteht fast zu 90% aus Wasser, welches den Magen füllt und gleichzeitig viele Vitalstoffe liefert. Gemüse beinhaltet viele Ballast- und Vitalstoffe, daher braucht der Körper länger, um diese abzubauen.

Zu den schlechten Kohlenhydraten zählt all das, was wir gern essen – Cornflakes, Cola, Fruchtsäfte, sowie Kartoffeln, Nutella, Schokolade, weiße Produkte wie Brötchen, Nudeln und Reis. Sie gehören zu den kurzkettigen Kohlenhydraten, die sehr schnell von unserem Körper verbrannt werden und dafür sorgen, dass unsere Fettspeicher immer größer werden.

Warum also zum Gemüse greifen, wenn uns die Schokolade doch so verführerisch anlacht? Auf Platz 1 steht die niedrige Kalorienzufuhr gefolgt von der Vitalstoffzunahme, die unsere Fettverbrennung ankurbelt. Ein weiterer Vorteil des Gemüses besteht in den reichhaltigen Ballaststoffen.

Lesen Sie hierzu auch unseren Artikel zur Kohlenhydrat-Diät.

Kohlenhydrat-Diät

Die Kohlenhydrat-Diät

Viele Übergewichtige verzeichnen mit der Kohlenhydrat-Diät gute Erfolge. Bei dieser Form der Diät dürfen keine Lebensmittel aufgenommen werden sollen, die reich an Kohlenhydraten sind. Dafür wird das Hungergefühl jedoch dadurch gemindert, dass Fleisch und Fisch, also Fette sowie Proteine erlaubt sind.

Der Gedanke, auf Essen zu verzichten stellt sich bei der Kohlenhydrat-Diät also auch abends nicht ein. Heißhungerattacken kommen bei der Kohlenhydrat-Diät kaum vor.

Während der Kohlenhydrat-Diät, die ihren Ursprung aus der Theorie von Robert Atkins hat, verzichtet man auf Brot, Nudeln und Getreideprodukte, aber auch auf Obst und größtenteils auf Gemüse.
Kohlenhydratreiche Lebensmittel werden somit während der Kohlenhydrat-Diät fast ganz gestrichen. Fette stehen auf dem Speiseplan.

Durch das Fehlen der Kohlenhydrate wird der Blutzuckerspiegel niedrig gehalten, so dass der Körper zur Energiegewinnung auf das Fett zurückgreift. Da der Körper Proteine nicht speichern kann, werden diese ausgeschieden, so dass diese den Körper nicht weiter belasten.

Eine Liste der Kohlenhydrate, auf die Sie während der Kohlenhydrat-Diät auf jeden Fall verzichten sollten:

  • Brot
  • Nudeln
  • Kuchen
  • Reis
  • Zucker
  • Obst

Kritiker der Kohlenhydrat-Diät bemängeln allerdings, dass diese Art der Diät zu einseitig ist und weisen darauf hin, dass die Zufuhr von Vitaminen und Mineralien nicht ausreichend ist. Auf jeden Fall sollten Sie während der Kohlenhydrat-Diät ein zusätzliches Vitaminpräparat einnehmen.

Wenn Sie die große Menge an Kohlenhydraten, die Sie sonst über den Tag aufnehmen, weglassen, stellt sich sicher schon bald ein erster Erfolg ein.

Probieren Sie es aus und lesen Sie hierzu auch unseren Artikel zur Low-Carb-Diät.

Kalorien

Kalorien zählen oder nicht?

Kalorien zählen oder nicht?
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Wenn das eigene Körpergewicht zum Thema wird, sollte man sich schon für die Summe der aufgenommenen Kalorien interessieren. Der Kalorienbedarf ist abhängig von Alter, Geschlecht und Gewicht. Ein Mann mittleren Alters verbrennt täglich ca. 2.400 Kalorien, eine Frau dagegen um die 1.900. Dabei wird der Kalorienbedarf über den Grundumsatz (Körper im Ruhezustand) und den Leistungsumsatz (Körper in Aktivität) ermittelt.

Wollen Sie den Energiebedarf erhöhen, bieten sich Sportarten an, bei denen Sie schnell viele Kalorien verbrennen. Hierzu eignet sich etwa Fahrradfahren mit einem Verbrauch von ca. 400 Kalorien pro Stunde oder Laufen mit sogar bis zu 500 Kalorien Verbrauch pro Stunde an.

Wichtig ist es auch, sich bewusst zu machen, wie viele Kalorien in Lebensmitteln stecken. So lassen sich Kalorienbomben schneller enttarnen.

Schon ein Bier schlägt mit ca. 100 Kalorien zu Buche. Essen Sie einen Döner, liegt die Kalorienzahl bei etwa 800. Auch Obst ist nicht immer kalorienarm. Zum Beispiel hat eine mittelgroße Banane etwa 100 Kalorien.

Aufpassen sollten Sie vor allem auch bei Salaten. Der Kaloriengehalt von Salat selbst ist sehr gering, da er hauptsächlich aus Wasser besteht. Wird er aber z.B. mit Schafskäse angereichert und mit einer fetten Salatsoße verfeinert, kann eine Portion Salat auch schon mal 400 Kalorien ausmachen.

Um effektiv abzunehmen und dauerhaft schlank zu bleiben, müssen Sie aber nicht ständig mit Kalorienzählen beschäftigt sein. Dennoch ist es durchaus sinnvoll, sich einen Überblick über die beliebtesten Lebensmittel zu machen, um nicht unnötig viele Kalorien aufzunehmen. So wird das Abnehmen ein voller Erfolg!

Rohkost

Rohkost – der gesunde Ursprung

Rohkost - Gesunde Ernährung und Abnehmen
© Rainer Sturm / PIXELIO

Wenn Sie Kleinkinder beim Essen beobachten, werden Sie feststellen, dass trotz der vielen Verführungen im Alltag, Kleinkinder doch sehr häufig zu Rohkost greifen, wenn sie Lust auf etwas zu essen bekommen.

Frisches Obst und Gemüse wie Kirschen, Erdbeeren, Äpfel oder Karotten in kleine Stückchen geschnitten sind die wertvollsten und frischesten Snacks für zwischendurch, die wir unseren Kindern anbieten können.

Als Rohkost bezeichnet man Lebensmittel, die ohne Hitzebehandlung z. B. durch Braten oder Kochen, also in ihrem ursprünglichen Zustand verzehrt werden. Ernährt man sich ausschließlich von Rohkost, spricht man von vegetarischer oder veganer Ernährung.

Rohkost ist am gesündesten, wenn sie mit anderen wertvollen Lebensmitteln kombiniert wird, insbesondere um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Idealerweise genießt man Rohkost entweder geraspelt als Salat oder mit Dips aus Quark oder Joghurt, verfeinert mit frischen Kräutern. Für solche Dips und leckere Salate gibt es eine Fülle von Rezepten, die es jedem ermöglichen, Rohkost einfach in die eigene Ernährung einzubauen oder sogar einen Diätplan aufzustellen, mit dem man auf gesunde Weise abnehmen kann.

Bei der Zubereitung einer Rohkost-Mahlzeit sollten Sie auf jeden Fall auch Ihre Familie mit einbeziehen. Ziehen Sie mit Ihren Kindern doch frische Kräuter, egal ob im Garten, auf dem Balkon oder auf dem Fensterbrett. Suchen Sie gezielt auf einem Wochenmarkt nach regionalem Obst und Gemüse. Ihre Kinder entwickeln hierbei eine ganz eigene, sehr wertvolle Wahrnehmung für gesundes, nichtverarbeitetes Essen. Ganz nebenbei erhalten Sie wertvolle Vitamine und Mineralien.

Durch Kochen und Braten verlieren viele Lebensmittel wertvolle Nährstoffe und ändern ihren ursprünglichen Geschmack. Besonders Vitamine gehen durch die Erhitzung verloren.

Kritiker einer ausschließlichen Rohkost-Ernährung warnen allerdings vor einer zu einseitigen Lebensweise. Sie weisen darauf hin, dass Lebensmittel wie Kartoffeln oder Reis für den Menschen erst durch das Kochen überhaupt verdaulich werden. Zu empfehlen ist daher eine gesunde Kombination aus Rohkost und einer Mischung aus weißem Fleisch, Fisch und Proteinen.